Sarggeschichten

Wir drehen Filme um Euch Fragen zu den Themen Sterben, Tod und Trauer zu beantworten.

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Sarggeschichten on tour mit der Abendschau

Gestern hat uns Marcel Trocoli Castro von der Abendschau begleitet bei einer Sarggeschichten-on-tour Veranstaltung mit Jugendlichen. Nächste Woche könnt ihr das Ergebnis in der Abendschau anschauen. Der Termin ist noch nicht fest, aber wir werden Euch auf dem Laufenden halten

Wo ist eigentlich Karen geblieben?

Ihr fragt Euch bestimmt wo unsere liebe Karen Admiraal abgeblieben ist. Hier ist ein Brief von ihr über ihr Leben als Bestatterin in den Niederlanden:

Hi liebe Sarggeschichtenzuschauer,

Wow das Leben kann sich schnell ändern..

Seit ein Paar Monaten bin ich nicht mehr Teil vom Konzeptteam der Sarggeschichten weil ich einen Job als Bestatterin in meinem Heimatland, den Niederlanden bekommen habe.

Die Bestattungskultur und Gesetzen sind hier total anders. Am Anfang war das auch für mich als Niederländerin ein Kulturschock, ich kannte nur die Berliner Bestattungskultur. Aber jetzt empfinde ich die Möglichkeiten hier als großes Geschenk und hoffe sehr das Vieles auch bald auch in Deutschland möglich wird, war wir hier tun können.

Ich könnte Euch Stunden von meinen niederländischen Bestattungserlebnissen erzählen.
Was mir am meisten gefallt ist das die Verstorbenen fast alle zu Hause bleiben bis zu dem Tag der Beerdigung. Ich versorge sie und kleide sie gemeinsam mit ihren Familien an.
Wann man sich nicht ein Hausaufbahrung wünscht gibt ein Abschiedshaus wo man 24 Stunden am Tag vorbei kommen kann und einen Schlüssel bekommt. Wunderschöne Räume welche man wie sein eigenes Wohnzimmer einrichten kann. Es gibt überall die Möglichkeit die Verstorbenen selbst zu tragen, zum Beispiel aus der Wohnung heraus zum Auto oder auf den Friedhof zum Grab. Es wird hier als normal empfunden und es ist fast komisch wenn ein Friedhofsmitarbeiter dies tun würde.

Die Trauerfeier findet auch meistens irgendwo statt wo man im Leben gerne war zum Beispiel im Kino, Restaurant, am Meer oder im Tennisverein.
Das Trauerauto kann der eigene PKW sein, wenn er groß genug ist. Es gibt auch einen Bestattungsbus, in dem die Zugehörigen und der Verstorbene die letzte Reise gemeinsam machen. Ist das nicht wunderbar?
Diese aktive Teilnehme hat einen großen Einfluss auf dem Trauerprozess und ich bekomme immer wieder die Rückmeldungen, dass dies sehr unterstützend wirkt. Darüber bin ich riesig dankbar wenn für die Menschen diese einmalige Erfahrung so schön und hilfreich ist.

Schade das Vieles noch nicht in Deutschland möglich ist aber wenn wir Erfahrungsgeschichten teilen und uns über Bedürfnisse bewusst werden, können sich Dinge ändern! Die Sarggeschichten sind ein gutes Beispiel dafür, Gestaltungsmöglichkeiten zu zeigen und zu inspirieren! Ich hoffe es wird das Projekt noch lange geben!

Ich vermisse mein Zusammenarbeit mit Sarah, Jan und unser Filmteam sehr, aber ich bleibe Euch als niederländische Korrespondentin erhalten!

Geniest das Leben und nehmt gut Abschied!

Liebe Grüsse aus den Niederlanden,
Eure Karen

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Wahnsinn
Da wollten wir uns freuen über die hunderttausend Menschen, die unsere Filme gesehen haben und dann sind wir schon so weit drüber! Wir danken Euch!
Wir freuen uns ganz doll, dass unsere Sarggeschichten in die Welt gehen und wir hoffen, dass sie Mut machen und zeigen was man alles gestalten kann wenn ein Mensch stirbt.
Liebe Grüße Sarah und Jan

Photo: Kitty Kleist-Heinrich

Sarggeschichten beim RBB

Tja, manchmal kommt man im Fernsehen und weiß es nicht…
Hier für Euch der Beitrag über uns von zibb falls ihr immer schon mal wissen wolltet warum wir die Sarggeschichten machen
und warum Leute denken die Linken sind gestorben wenn sie unseren Sarg sehen… obwohl das können wir uns auch nicht erklären.

Wir freuen uns sehr wenn ihr’s teilt, da es leider nicht bei zibb auf die Seite gekommen ist. Danke!

Sarggeschichten bei ZIBB

Sarggeschichten auf RadioEins

Sarah war am Freitag in der Schönen Woche von RadioEins eingeladen! Dort hat sie die Sarggeschichten vorgestellt und über ihre Kindheit auf dem Friedhof erzählt.  Dann hat sie unverhofft sogar noch Sendezeit dazubekommen 🙂

Aber hört selbst: Sarggeschichten bei RadioEins

Frohes neues Jahr

Wir wünschen Euch von Herzen ein gesundes, friedliches, tröstendes, zärtliches, wunderbares neues Jahr!

Möge es Euch viel Schönes bringen und auch den Mut und die Kraft durch Zeiten von Traurigkeit, Wut und Leere zu gehen.

Alles Liebe von uns!

Frohe Weihnachten

Wir danken Euch für ein wunderbares Sarggeschichtenjahr! ❤️

Es ist viel passiert. Wir suchen immer noch nach neuen Geldern, damit wir weiterdrehen können. Aber Eure Unterstützung trägt uns über die Durststrecke!
Wir haben so viele tolle Rückmeldungen und Ermutigungen von Euch erhalten, viele Gespräche und Kontakte sind entstanden und wir freuen uns über den Austausch mit Euch!
Wir hatten einen Artikel in der BZ, ein Interview bei Radio Paradiso, Jan sprach im Deutschlandfunk und im November schrieb Katja Demirci einen ganz tollen Artikel über uns im Tagesspiegel.
Unser neuer Film ist bis gerade 56.443 mal angeschaut worden und wir haben so viele neue Abonnenten auf unserem YouTube Kanal! 😁Darüber freuen wir uns riesig!
Wir wünschen Euch ein friedliches, glückliches Weihnachtsfest, frohe Feiertage und überhaupt eine gute Zeit!
Alles Liebe von Sarah und Jan

Wir sind im Tagesspiegel!

Wir sind im Tagesspiegel! Darüber freuen wir uns sehr!

Danke Katja für diesen sensiblen, aufmerksamen, liebevollen Artikel! Du hast uns wirklich gut zugehört und das aufgeschrieben was uns wichtig ist!

Sarggeschichten im Tagesspiegel

Wie versorgt man einen Verstorbenen?

Wir freuen uns sehr, Euch eine neue Sarggeschichte zu präsentieren!

In dem Film „Wie versorgt man einen Verstorbenen?“ zeigen wir Euch wie ihr einen verstorbenen Menschen waschen und anziehen könnt. Das ist nämlich keine Kunst, sondern etwas, das jeder machen kann. Aber es hilft ein paar Sachen zu wissen.

Eine neue Sarggeschichte

Wir haben einen neue Sarggeschichte! Seid herzlich eingeladen zur Premiere!

Immer mehr Menschen verabschieden sich von ihrem Verstorbenen am Sterbebett oder sehen ihn noch einmal im Sarg an. Das ist für viele sehr hilfreich, denn sie können begreifen, was „tot sein“ bedeutet. Sie spüren dass der Verstorbenen wichtig bleibt, auch wenn er nicht mehr lebt. Wir haben eine neue Sarggeschichte zu diesem Thema gemacht: “Wie versorgt man einen Verstorbenen?”

Wir zeigen Euch, wie ihr Eure Verstorbenen, versorgen, waschen und ankleiden könnt. So könnt ihr auf eine ganz persönliche und besondere Weise Abschied von eurem verstorbenen Menschen nehmen.

Unsere eigene Erfahrungen mit Tod und Abschied verbinden sich mit zwanzig Jahren Berufserfahrung, in denen wir trauernde Menschen in den unterschiedlichsten Situationen begleitet haben. Zusammen mit dem Lazarus Hospiz laden wir Euch herzlich ein zur Premiere des neuen Films.

Anschließend gibt es ein Gespräch mit:
Lydia Röder,   Leiterin des Ambulanten Lazarus Hospizdienst,
Wladimir Goerdt,  berichtet über eine persönliche Totenfürsorge
Jan Möllers,   beleuchtet die Bestatterperspektive
Sarah Benz,   erzählt als Trauerbegleiterin und Notfallseelsorgerin.
Musikalisch wir der Abend umrahmt von Sarah Benz und Sebastian Sylla.

 

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